Mindset und mehr Produktivität durch Yoga [mit Praxis-Tipp]

Mindset und mehr Produktivität durch Yoga auch als Video – zum Video

Stell dir vor, du wirst glücklicher. Und effektiver im Abarbeiten deiner To-Do’s. Und das mit Leichtigkeit! Zu schön, um wahr zu sein? Vielleicht nicht!

Bei diesen Vorstellungen kommt man an Yoga nicht vorbei. Yoga hat für viele Menschen viele Bedeutungen. Für die einen ist es eine Art Rückengymnastik mit schräger Musik und einem Lehrer im Batikhemd. Für die anderen ist es ein spiritueller Weg zur Erleuchtung. Für wieder andere ist es ein Tool, um sein Leben besser in den Griff zu bekommen und mehr Spaß und Erfolg dabei zu haben.

In diesem Artikel geht es darum, das Leben ganzheitlich zu bereichern. Schafft Yoga das wirklich? Oder ist es nur Marketing der Yoga-Industrie, um mehr Kurse zu verkaufen?

Studien belegen, dass durch richtige Atemtechniken ganz spezielle Neurotransmitter im Gehirn ausgeschüttet werden können. Dieser immens wichtige Bodenstoff heißt Gamma-Aminobuttersäure (Abkürzung GABA).

GABA hat mehrere Funktionen. Eine der wichtigsten für uns in der heutigen Zeit ist, dass durch GABA die Reizweiterleitung im Gehirn geregelt ist. Das bedeutet mit anderen Worten, sich leichter von unnötigen Informationen abzugrenzen. Es ist leichter, den Fokus auf das Wesentliche zu halten. Der Stresslevel sinkt. Und die Wirkung von GABA geht noch weiter: es unterstützt das (Ein-)Schlafen und den Muskelaufbau. Somit ist für jeden etwas dabei.

Außerdem hat sich gezeigt: eine bestimmte Atmung kann Merkfähigkeit erhöhen. Unser Denkapparat funktioniert einfach besser, wenn wir bewusst atmen.

Atemtechniken nennt man im Yoga „Pranayama“ und sie sind der direkteste Weg zu dem, was wir Menschen heute im Leben brauchen, um das, was uns im Leben wirklich wichtig ist, zu erreichen.

Es gibt eine Atmung, die jeder erlernen kann und die universell einsetzbar ist, weil wir sie in fast allen Lebenslagen nutzen können. Diese Atemtechnik lautet 1:2-Atmung. Das Ziel ist eine bewusste Atmung, bei der die Ausatmung doppelt so lang ist wie die Einatmung.

So funktioniert es: atme ein und zähle in Gedanken mit. Je nachdem, wie weit du kommst, ziehe die Atmung bewusst in die Länge, damit du beim Ausatmen auf die doppelte Zahl kommst. Z.B. 3:6, 4:8 oder 5:10 (Sekunden). Wichtig dabei ist, entspannt zu atmen, und nicht die Luft möglichst lange anzuhalten.

Es lohnt sich, diese Atmung in der Stille allein zu üben, um sie dann im Alltag nutzen zu können – in der U-Bahn, beim Autofahren, beim Spazierengehen und so weiter.

in der U-Bahn, beim Autofahren, beim Spazierengehen und so weiter.

Eine gute Atmung erledigt die Arbeit nicht schneller. Aber diese Atmung ermöglicht dir, die Funktionen in deinem Gehirn zu erhöhen und dadurch schnellere und bessere Ergebnisse zu erzielen.

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